Homöopathie für Kinder


Als Heilpraktikerin und Kinderkrankenschwester liegt mir die naturheilkundliche und homöopathische Behandlung von Kindern und Frauen besonders am Herzen. Allgemeine Informationen zur Homöopathie entnehmen Sie bitte der Seite klassische Homöopathie.

Homöopathisch zu arbeiten bedeutet für mich keinesfalls, schulmedizinische Verfahren pauschal abzulehnen. Notwendige Medikamente werden nicht abgesetzt, anderweitig erforderliche Maßnahmen werden nicht verzögert, schulmedizinische Untersuchungsergebnisse und Laborwerte helfen mir sogar zur klinischen Orientierung und als Verlaufsparameter.

Der Einfluss der Homöopathie auf die eigene Abwehrkraft

In den ersten Lebensjahren entwickelt sich das kindliche Immunsystem. Es lernt, auf Einflüsse von außen zu reagieren. So fiebern die Kinder beim Infekt oft hoch. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur wird die Vermehrung der Erreger eingeschränkt, die Durchblutung wird erhöht, Stoffwechsel und Kreislauf arbeiten auf Hochtouren, damit die Abwehrzellen schnell zum Ort des Geschehens transportiert werden können. Das kranke Kind fühlt sich in der Regel sehr schlapp, ist appetitlos und mag nur liegen. Der Körper konzentriert sich auf die Abwehr der Krankheitserreger. Je nachdem wie diese Phase abläuft, ist der Verlauf der Erkrankung milder oder stärker. Jeder aus eigener Kraft überwundene Infekt stärkt das Immunsystem.
Fieber senkende Medikamente oder auch Antibiotika und Cortison unterbrechen den Prozess, das Kind fühlt sich fit und bewegt sich normal. Das Immunsystem kann sich durch die körperlich uneingeschränkte Aktivität nicht mehr so intensiv mit der Erkrankung auseinandersetzen. Bei der homöopathischen Behandlung arbeiten wir nicht gegen die Abwehr, sondern unterstützen sie. Häufig werden die Kinder nach einer Mittelgabe - zum Beispiel beim Fieber - ruhig und schlafen. Das Immunsystem kann seine Arbeit in Ruhe verrichten. Das Prinzip der Homöopathie ist es, die eigene Abwehrkraft zu stärken.
Kinder, Schwangere oder Ungeborene im Mutterleib sprechen besonders gut auf eine homöopathische Behandlung an. Die Arzneien helfen sanft, aber wirkungsvoll. Dabei kann sicher nicht von einem „Placeboeffekt“ gesprochen werden, denn Kindern ist nicht bewusst, was sie da bekommen. Bei homöopathisch behandelten Kindern kommt es weniger oft zu schweren Erkrankungen. Falls sie dann doch ernsthaft erkranken wirkt ein Antibiotikum meist besser, als bei Kindern, die im Vorfeld schon häufiger antibiotisch behandelt wurden.
Als Heilpraktikerin begleite ich Sie durch alle Kinderkrankheiten. Oft auch nur mit altbewährten Heilmitteln, die Sie auch auf der Seite Tipps und Tricks finden. Sollte die Erkrankung schwerer verlaufen, kommt die Homöopathie zum Einsatz, um die Entwicklung eines gesunden, stabilen Immunsystems zu unterstützen. Bei der Behandlung akuter Erkrankungen erkläre ich alle homöopathischen Arzneimittelgaben, so dass Sie im Umgang mit den homöopathischen Mitteln immer mehr Sicherheit gewinnen.

Selbstmedikation mit Homöopathie

Seit einiger Zeit tauchen in Buchhandlungen und Apotheken vermehrt Bücher über die Selbstbehandlung mit homöopathischen Arzneimitteln auf. Grundsätzlich gilt in der Medizin, dass nur bei Bagatellerkrankungen eine Selbstbehandlung möglich ist. Die Fähigkeit Gesundheitsstörungen beurteilen zu können, wird somit eine wichtige Voraussetzung. In ein entzündetes Ohr muss man zum Beispiel mit einem Spezialinstrument „rein sehen“ um eine genaue Beurteilung des Krankheitsbildes zu ermöglichen. Durch meine medizinische Ausbildung zur Kinderkrankenschwester ist mir die „klinische“ Untersuchung und Diagnostik geläufig. Das geht weder über den Ladentisch einer Apotheke noch über ein Buch. Die Homöopathie ist zudem eine sehr anspruchsvolle Heilmethode. Um das „richtige“ Mittel zu finden müssen alle Krankheitszeichen, aber auch individuelle Symptome erfasst werden. Bei der Beurteilung der Symptome, kommt die fehlende Distanz des Kranken zu sich selbst oder behandelnder Eltern zu ihren Kindern hinzu.
Meine Termine vergebe ich so, dass die Kinder möglichst nicht warten müssen. Das Wartezimmer ist mit einer Spielecke und Büchern eingerichtet.

Die häufigsten Erkrankungen der Kinder in der Praxis sind:


Neben der ganzheitlichen, naturheilkundlichen Behandlung von akuten und chronischen Krankheiten berate und helfe ich Ihnen auch gern bei Fragen einer gesunden und ausgewogenen Förderung Ihres Kindes.